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Insulae in Ostia

Die römische Stadt Ostia lag an der Mündung des Tibers. Im Hafen von Ostia legten täglich die unzähligen Schiffe an, die Getreide, Wein und sonstige Waren für die Großstadt Rom brachten. Die Fracht wurde auf kleine Boote verladen und den Tiber hinauf nach Rom gebracht. Ostia war also gleichsam der Eingang nach Rom, und tatsächlich bedeutet das lateinische ostium übersetzt "Eingang, Mund".

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Als Kaiser Trajan einen neuen Hafen weiter nördlich bauen ließ, verlor Ostia rasch an Bedeutung. Hatte die Stadt einst 40.000 Einwohner, lebten bald nur noch wenige Menschen dort. Die großen Gebäude verfielen, bis man schließlich vor rund 100 Jahren begann sie auszugraben.

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Anders als in Rom, wo man auf den Resten der alten Gebäude stets neue errichtete, haben sich in Ostia eindrucksvolle Ruinen mächtiger Insulae erhalten.

Der Besuch in der Ruinenstadt Ostia ist einer der Höhepunkte der jährlichen Romfahrt.

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